Die 12 besten Tipps gegen Lampenfieber

Bewährte Methoden, gute Techniken und die 12 besten Tipps, um Lampenfieber souverän zu meistern.

Am besten w√§re es, das Lampenfieber w√§re einfach weg! Leider gibt es diese ultimative L√∂sung nicht einfach so geschenkt. Daf√ľr gibt es bew√§hrte Methoden, gute Techniken und √úbungen sowie Tipps, um die Aufregung und das Lampenfieber deutlich zu reduzieren. So meistern Sie Ihren Auftritt souver√§n und halten das Lampenfieber sicher im Griff und nicht umgekehrt.

Daf√ľr absolut zentral: Eine gute Vorbereitung gibt Sicherheit und eine stabile Basis f√ľr einen sicheren Vortrag. Mit der daraus gewonnen Selbstsicherheit ist der erste Schritt getan, um das Lampenfieber souver√§n in die Schranken zu verweisen.

Die folgenden Tipps geben Ihnen zusätzliche Anregungen und Impulse.

Inhaltsverzeichnis:

Tipp 1: Niemand kann in Sie hinein sehen!

Machen Sie sich bewusst: Sie sp√ľren Ihre Aufregung innerlich zu 100% ‚Äď Ihr Publikum sieht vielleicht gerade mal 5% Ihres Lampenfiebers. Niemand kann in Sie hineinsehen! Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die richtigen + wichtigen Dinge

Sie f√ľhlen Ihre zittrigen Finger, den Klo√ü in der Kehle, Ihre weichen Knie, die Hitze hochsteigen und gef√ľhlt erscheint es so, dass das Publikum die Nervosit√§t mitbekommt.

Die Wahrheit ist: Ihr Publikum nimmt nur einen winzigen Bruchteil Ihrer Lampenfieber-Symptome wahr. Nur, wenn Sie denken, das Publikum sieht es, f√ľhrt es zum innerlichen Erschrecken und die Lampenfieber-Symptome nehmen massiv zu. Die Lampenfieber-Katze bei√üt sich selbst in den Schwanz!

Der Teufelskreislauf Lampenfiebers schlägt voll zu. Zudem können Sie etwas tun, damit Ihr Publikum noch weniger oder gar nichts vom Lampenfieber wahrnimmt (siehe weitere Tipps: Bauchatmen). Wir trainieren mit Ihnen gerne die besten Techniken, um mit einem positiven Mindset und einer hohen Selbstsicherheit loszulegen!

 

Tipp 2: Bauchatmung! Bauch raus beim Einatmen!

Bauch raus beim Einatmen! Es geht nicht um die "Bella Figura" sondern, darum den inneren Druck und die Anspannung und damit das Lampenfieber deutlich zu reduzieren!

Stress, Nervosit√§t, Anspannung und Lampenfieber verriegeln in der Regel die Bauchmuskulatur. Evolution√§r soll dies unsere inneren Organe sch√ľtzen und unser √úberleben sicherstellen. Zus√§tzlich signalisiert die daraus resultierende Brustkorbatmung Gefahr und unsere Atmung beschleunigt sich. Lampenfieber bedeutet auch das Fluchtprogramm ist eingeleitet‚Ķ

Machen Sie es wie die erfolgreichen Biathleten und atmen Sie mit dem Bauch! Das Lampenfieber wird durch die Bauchatmung deutlich reduziert. Der innere Druck reduziert sich und die Nervosität und Stresssymptome werden weniger. Wir zeigen Ihnen genau, was den Unterschied ausmacht und wie Sie ganz entspannt die Aufregung "völlig unauffällig wegatmen"

Tipp 3:Blackout war gestern!

Blackout war gestern! Spickzettel und Notizfunktion sind nicht nur erlaubt, sondern Mittel der Wahl um das Lampenfieber zu reduzieren!

Powerpoint bietet Ihnen die Notizfunktion, die Sie in der Referentenansicht auch noch vergrößern können. Es ist auch völlig zulässig Stichwortzettel zu verwenden, um die wichtigsten Punkte klar im Blick zu haben. Wir trainieren Sie gerne zusätzlich in der Fähigkeit Stichwortzettel, Notizfunktion oder Redemanuskript so zu nutzen, dass kein Ablesen sichtbar wird. Wir trainieren zudem auch, wie Sie evtl. auftretende Zittrigkeit abbauen und den Laserpointer ohne Zittern verwenden können.

Tipp 4: Am Ort der Rede trainieren

Am Ort der Rede trainieren und fr√ľh genug da sein! Ideal √ľben Sie Ihren Vortrag am Ort der Rede, im Saal oder auf der B√ľhne, wo es stattfindet.

Psychologische Untersuchungen zeigen immer wieder, dass sich der Trainingskontext positiv auswirkt auf die Anwendung. Je √§hnlicher die √úbungssituation zur Anwendung ist um so leichter wird der Transfer. Falls Sie nicht in den Raum k√∂nnen, nehmen Sie einen √§hnlichen, eine Fotografie oder alternative B√ľhnensituationen, um sich optimal auf den Vortrag einzustellen. Fr√ľh genug da sein, ist auch hilfreich, um entspannt auf der B√ľhne zu stehen und nicht in letzter Minute auf die B√ľhne zu hetzen.

Wir simulieren gerne mit Ihnen die verschiedensten Auftritte und unterschiedliche Vortragssituationen.
Sie sind damit bestens vorbereitet f√ľr Ihren Auftritt!

Tipp 5: Atmung. Fahren Sie Ihren inneren Fahrstuhl nach unten!

Atemtechniken reduzieren das Lampenfieber!

Atemtechniken und bewusstes Atmen gehören zu den, am schnellsten wirkenden Methoden, um das Lampenfieber zu reduzieren und den eigenen Puls zu senken. Eine ruhige Atmung beruhigt und wirkt der Aufregung deutlich entgegen.

Fahren Sie Ihren inneren Fahrstuhl nach unten! Atmen Sie durch die Nase tief ein, intuitiv geschieht dies meist mit der Brustkorbatmung und achten Sie beim Ausatmen darauf, wie Ihr innerer Fahrstuhl nach unten sinkt und sich der Druck reduziert. Halten Sie im Erdgescho√ü und OG mindestens so lange inne, wie sich langsame Fahrstuhlt√ľren √∂ffnen. Wir zeigen Ihnen, wie Atemtechniken wirklich wirken!

Tipp 6: PMR Muskelrelaxation. Schnelle Entspannung vor dem Vortrag.

Progressive Muskelentspannung nutzen!

Spannen Sie Ihre Bein- und Arm-Muskulatur kurz an und lassen dann wieder locker. Wiederholen Sie die Übung und achten Sie dabei jedes Mal auf das Lösen der Muskulatur. Wir zeigen zusätzlich weitere Übungen, die auch völlig unauffällig in der Gegenwart des Publikums praktiziert werden können. Wir trainieren Sie in PMR und zeigen Ihnen, wie Sie das auch unauffällig vor Publikum umsetzen können.

Tipp 7: Machen Sie sich locker!

Locker vortragen braucht eine gelockerte Muskulatur!

Lampenfieber f√ľhrt oft zu einer hohen muskul√§ren Anspannungund muskul√§ren Blockade. Im Extremfall f√ľhlt man sich verkrampft oder extrem zittrig.

Muskul√§re Lockerungs√ľbungen sind hier extrem hilfreich. Aussch√ľtteln, einfache Gymnastik oder auch nur auf der Stelle h√ľpfen, k√∂nnen ebenso helfen, wie √úbungen aus dem Yoga oder Tai Chi.

Wir zeigen Ihnen welche Übungen genau passen und im Ideal schnell wirken. Zusätzlich vermitteln wir sehr unauffällige Übungen, die auch in Gegenwart anderer Personen funktionieren!

Tipp 8: Wasser ist Leben, Wasser ist Pause!

Fl√ľssiges Sprechen ben√∂tigt Fl√ľssigkeit!

Trinken ist hilfreich, befeuchtet Ihren Mund und gibt Ihnen eine kurze Pause. Auch kurz vor dem Vortrag ruhig noch etwas trinken. Wir trainieren Sie gerne, falls Sie Angst haben, die Hände könnten zittern, wie das völlig sicher und souverän klappt.

Tipp 9: Eine feste und voluminöse Stimme!

Volumen kommt von Volumen, machen Sie Ihre Stimme weit!

Wird Ihre Stimme zittrig, kehlig, br√ľchig oder d√ľnn? Machen Sie Ihren Kehlkopf weit! G√§hnen Sie vor dem Vortrag unversch√§mt! √úben Sie den Vortrag mit einem Korken im Mund oder machen Sie gezielte Sprech√ľbungen.

Wir zeigen Ihnen gerne, wie Sie Ihre Stimme definitiv klangvoll, sicher und fest einsetzen und sicher sprechen können!

Tipp 10: Lache die Welt an!

Lache die Welt an und die Welt lacht zur√ľck!

Lache die Welt an und die Welt lacht zur√ľck. Sicher kennen Sie dieses Sprichwort. Zus√§tzlich gibt das eigene Lachen auch noch einen inneren Kick, mehr Kraft und Stabilit√§t. Unser Lachen wirkt auf uns selbst zur√ľck.

Gut ist es auch Blickkontakt zu netten Menschen im Publikum zu suchen. Der wichtigste Schritt ist dennoch Ihr eigenes freundliches Gesicht! Das gibt Ihnen Sicherheit und zusätzliche Energie, die Kraft der Emotion ist mit Ihnen.

Wir zeigen Ihnen, welche Embodiment-Techniken Ihnen helfen mit einem guten Gef√ľhl und positiver Ausstrahlung auf die B√ľhne zu gehen!

Tipp 11: Trainieren Sie laut und deutlich!

Nutzen Sie Transfereffekte f√ľr Sich!

√úben Sie Ihren Vortrag so, dass Sie laut und deutlich sprechen, so, wie Sie den Text auch vortragen m√∂chten. Sie merken so ganz schnell, ob Ihr Text sich so sprechen l√§sst. Stellen und Passagen mit einem hohen Risiko f√ľr Fehler und Versprecher auf jeden Fall noch einmal umformulieren! Zus√§tzlich √ľben Sie den Vortrag so, wie er gehalten wird, d.h. die Transferleistung und Anwendung f√§llt besser aus!

Wir trainieren deswegen in kleinen Gruppen mit maximal 5 Personen. Sie haben viel Praxis und bekommen direkte persönliche Feedbacks, die Ihnen helfen sicher und souverän zu sprechen.